Echte Liebe ist unbezahlbar

Umso mehr ich aber darüber nachdenke, wird mir die Besonderheit des Geschenkes bewusst. Um mir eine tolles Geschenk zu machen, hat meine Lütte in mich investiert: Und zwar ihr Taschengeld. Sie hat immer wieder Geld zur Seite gelegt um für mich diesen Anhänger zu kaufen. Sie konnte im Vorfeld ihre Freunde über das Geschenk kaum verbergen. Und als sie es mir gegeben hat, erfüllte sie den Raum mit einem unvergleichlichen Lächeln.

Mich hat das nachdenklich gemacht. Es gibt soviele Menschen in meinem Leben, die in mich investiert haben. Meine wunderbare Frau, meine fantastische Tochter, viele tolle Freunde, meine Gemeinde,  fantastische Mitarbeiter (die auch in dem Bereich Freunde einzuordnen sind), andere inspirierende Unternehmer und natürlich Jesus. Alle haben in mich investiert oder machen es immer noch jeden Tag neu.

Wie dankbar darf jeder von uns sein, wenn jemand anderes bereit ist in unser Leben zu investieren.

Mit diesem Gedanken im Kopf bin durch den Anker, den meine Tochter mir geschenkt hat, in meinen Geburtstag gestartet. Wer mich kennt weiß, dass es nicht bei diesem Gedanken geblieben ist. Zwei neue Kernfragen sind daraus entstanden.

Erstens: Was mache ich aus diesen Investitionen? Wenn in unser Leben investiert wird und wir auf Empfang stehen, dann entwickeln wir uns weiter. Manchmal schaffen wir es sogar aus starren Abläufen auszubrechen und neue Wege zu gehen. Ein Lebensstil, der uns immer wieder Neues entdecken lässt und Spannung zu einem festen Bestandteil macht.

Zweitens: Investiere ich in andere? Mein Leben soll möglichst einen positiven Einfluss auf andere Menschen haben. Ob es nur eine Vision oder ein Lebensbestandteil ist, werde ich wahrscheinlich erst im Himmel erfahren. Darüber nachzudenken und versuchen Weichen zu stellen, ist auf jeden Fall der richtige Weg. Als Unternehmer ist es oft schwierig allen gerecht zu werden und Freundschaften kommen leider oft zu kurz. Der Freundeskreis wird dadurch oft drastisch kleiner. Um so wichtiger ist es, manchmal einfach den Alltag zu durchbrechen und sich Zeit für seine Freunde nehmen. Mein Wunsch ist aber nicht nur in Freunde zu investieren, sondern über diese Grenze hinauszugehen.

Danke für jeden, der in mein Leben investiert.

Dramatische Drogen Experimente

In Grenznähe zu wohnen hat nicht nur Vorteile. Nachrichten über Drogenschmuggeler sind immer wieder mal ein Teil der örtlichen Berichterstattung.  Ein Grund für mich das Thema mal aufzugreifen. In meinem Leben musste ich einige Leben sehen, die durch Drogen (am Rande gesagt ist Alkohol für mich ebenfalls eine Droge) nicht nur Ihre Träume aufgeben mussten, sondern Ihr Leben zerstört haben. Oft auch das Leben der Menschen in Ihrem Umfeld.

Der Künstler Bryan Lewis Saunders hat unter der Einwirkung verschiedener Drogen Selbstportraits gezeichnet. Für mich eine erschreckende Studie mit erschreckendem Ergebnis. Also Finger weg von den Drogen!

Keine Arme, keine Kekse – falsch!

„Ohne Arme und Beine ist nicht halb so schlimm wie ohne Hoffnung!“ Durch Jesus kann er sich selbst annehmen und fängt ein anderes Leben an.

Heute reist er um die ganze Welt und gibt Kindern und Jugendlichen mit viel Humor neue Lebensfreude und Perspektiven für Probleme des Alltags. Seine sympathische Art und Offenheit im Umgang mit seiner Behinderung bricht Grenzen auf und regt zum Denken an. Inspirierend!

 

Mit Religion will ich nichts zu tun haben.

Das kann ich verstehen: Religion sind Gesetze bzw. Vorschriften und Kirche leider oft nichts anderes als Traditionen. Das hat aber auch mein Leben nicht verändert, sondern Jesus.

Aber wo liegt eigentlich der Unterschied? Mit Religion als Schlagwort in unseren Gedanken fallen uns oft zwangsläufig alle Dinge ein, die man nicht machen darf und die Ian Dury 1977 in ein paar Songzeilen zusammengefasst hat: Sex, Drugs & Rock’n’Roll. Also quasi alles, was sich nach Spaß anhört.

Na super … Die Pharisäer waren in der Bibel genau die Typen, die alle Gesetze eingehalten haben. Aber in der Bibel sagt Jesus sogar zu den Pharisäern, dass sie mit Ihren Gesetzen den Leuten im Weg stehen, um in den Himmel zu kommen. (Matthäus 23:13) Sie haben es nie geschafft, zu Gottes Herz durchzubrechen. Traurig oder? Da gibt man sich so viel Mühe und kommt doch nicht zum Ziel.

Kirche steht oft im Zusammenhang mit Religion und ist dementsprechend genauso beliebt. Als Jugendlicher war ich auch mal in einer christlichen Jugendgruppe. In der Jugendgruppe hatte ich super viel Spaß, habe tolle Leute kennengelernt, einige Freizeiten mitgemacht und die Zeit einfach genossen. Aber es wurde mir nie etwas über Jesus erzählt. Schade eigentlich. Sagt Jesus doch, dass man nur durch Ihn zum Vater kommt (Johannes 14:6). Das ist Religion. Religion, die mich nicht davor bewahrt hat, den Sinn meines Lebens woanders zu suchen. Sie war bzw. ist langweilig und tot.

Aber Jesus ist anders. Ich durfte und darf immer noch erfahren, dass Gott will, dass es uns gut geht. Deswegen sagt er auch, dass wir Dinge nicht machen sollen. (1. Korinther 6:12) Einfach, weil nicht alles gut für uns ist. Ich mache also bestimmte Dinge nicht mehr, weil ich erkannt habe, dass sie für mich und meine Familie nicht gut sind – nicht, weil ich sie nicht darf. Ein wesentlicher Unterschied. Die Kernaufgabe einer Gemeinde sollte also sein, den Menschen den Weg zu Jesus zu zeigen, statt sich mit Religion und Traditionen aufzuhalten. Dann wird Kirche lebendig und man darf erleben, dass Glauben wirklich Berge versetzen kann.

Ein halbes Jahr mit Kalle

Eine der wichtigsten Lektionen ist: Es gibt nicht die eine richtige Lösung. Meinungen bleiben Meinungen. Alle Meinungen lassen sich mit Argumenten belegen. Jeder muss letztendlich für sich entscheiden, was zu der Hunderasse und zu einem selbst passt. Die besten Tipps haben wir von anderen Hundebesitzern bekommen. An dieser Stelle nochmal besten Dank dafür!

Hundetipp Nr.1  (vielen Dank an Julia)

Die ersten Nächte als Hundebesitzer haben mich an die Grenzen meiner Kraft gebracht. Aufstehen um 02.00 Uhr, 04.00 Uhr und um 06.00 Uhr, um mit Kalle vor die Tür zu gehen, wurde nicht zu meiner Lieblingsbeschäftigung. Zum Glück teilen meine Frau Melanie und ich die Aufgaben und deswegen wurde es ertragbar – aber nicht schön. Am Anfang hat Kalle trotz nächtlicher Intensivbetreuung in unserem Wohnzimmer überall Spuren hinterlassen. Der einfache, aber effektive Tipp von Julia hat uns echt geholfen.

Hunde machen nicht in ihr Nest, wenn man das so nennen darf. Deswegen haben wir auf Anraten von Julia eine Hundebox gekauft, in der Kalle ab sofort seine Nächte verbracht hat. Und siehe da: Ab dieser Nacht kehrte Ruhe ein. Kalle hat sich schnell daran gewöhnt und sein Geschäft bei den nächtlichen Toilettengängen erledigt. Diese konnten schnell auf zwei Gänge um 03.00 Uhr und um 06.00 Uhr reduziert werden. Was wir nicht wussten: Unsere großzügig geplante Box hat nach 3 Monaten nicht mehr gereicht. Kalle ist so schnell gewachsen, dass wir in eine zweite Box investieren müssen.

Nach einem halben Jahr ist Kalle stubenrein und schläft in seinem Körbchen in der Küche bis morgens um 06.30 Uhr. Stressfaktor null. Ganz gelassen tapert Kalle morgens noch in den Garten und erledigt sein Geschäft.

 

Kalle (etwa 5 Monate alt)

Hundetipp Nr. 2 (vielen Dank an Daniel)

Junge Hunde hören leider nicht von Beginn an. Wenn Kalle nicht spurte, wollte ich nicht an ihm zerren. Ein einfacher Trick hat mir geholfen, autoritär, aber liebevoll zu sein. Wenn Kalle nicht in eine Richtung gehen wollte bzw. will, dann stelle ich mich hinter Kalle und gehe vorsichtig in die gewollte Richtung. Mittlerweile klappt es ganz gut und Kalle hört (meistens).

Hundetipp Nr. 3 (vielen Dank an Tina und Jörg)

Kalle ist eine typische Bulldogge – mit allen Vor- und Nachteilen. Als ich bei Facebook ein Foto von Melanies zerbissenem iPad gepostet habe, bekamen wir viele Tipps von anderen Hundebesitzern. Tina hat uns eine Kauwurzel empfohlen. Andere Hundebesitzer haben die Anziehungskraft auf Hunde bestätigt. Jörg hat uns ein Hirschgeweih empfohlen. Also haben wir uns trotz Feiertag ins Auto gesetzt und sind zu Oosterik in Holland gefahren. Glücklicherweise waren wir vor den ganzen Staus mit einem Stück Hirschgeweih wieder auf dem Sofa. Aktuell ist Kalle davon begeistert und lässt größtenteils von anderen Knabbermöglichkeiten, wie zum Beispiel unserem Tischbein, ab. Als Alternative haben wir in einem anderen Geschäft Kauknochen aus Kaffeeholz als Empfehlung bekommen. Das nachhaltige Naturprodukt wird von Kalle ebenfalls gerne bearbeitet. Die Kosten liegen für alle Kaulösungen zwischen 8 und 15 Euro.

Eigenrecherche

Melanie hat sich auf YouTube umgeschaut und einen tollen Kanal der Hundeerziehung Hundepension Salostowitz gefunden. Die Videos sind einfach, aber super gemacht und helfen besonders am Anfang sehr.

Das Leben mit Kalle

Ein Hund verändert das Leben einer Familie total. Auch wenn es manchmal anstrengend ist und auch ungeplante Kosten entstehen, kann ich mir ein Leben ohne unseren Kalle schon gar nicht mehr vorstellen. Er hat seine feste Rolle in der Familie bekommen (Anmerkung: Als Hund und nicht als Kind) und bringt uns manchmal zum Verzweifeln und manchmal zum Lachen. Unsere Tochter liebt Kalle und führt ihn stolz spazieren. Wir als Familie kommen wegen der Spaziergänge wieder mehr raus und Kalle bedankt sich mit Kuscheln. Einfach wunderbar. Eindrücke aus unserem Alltag kannst Du bei Instagram unter dem Hastag #kallediebulldogge finden.

Die Sache mit dem Wald. Kunden in Deutschland

Aber neben dem Verlust von qualifizierten Mitarbeitern und dem Ersatz durch 450 € Kräfte, kämpft der Einzelhandel auch noch gegen ein anderes Problem: Den Kunden. Es weht ein rauer Wind in deutschen Geschäften. Bei einem befreundeten Unternehmer aus der Mobilfunkbranche durfte ich folgende Situation miterleben.

Ein Ehepaar (Alter ca. 45 Jahre) betritt das Ladengeschäft. Begrüßungen sind scheinbar nicht mehr modern, stattdessen findet sich die Dame uninteressiert an der Seite des Verkaufstresen ein und brummelt „Eine Vodafonekarte für 15“ und meinte höchstwahrscheinlich Euro. Blickkontakt oder ähnliche Kommunikationsmöglichkeiten, in denen man Freundlichkeiten ausdrücken kann, wurde trotz freundlicher Reaktion des Geschäftsinhabers vermieden.
Während des Bedienvorganges fing die Dame auf einmal an zu reden – nur mit wem? Dem Blick des Unternehmers konnte ich entnehmen, dass auch er verwirrt war. Nach meiner Anmerkung, dass die Kundin offenbar mit einer Freisprechanlage telefoniert, folge ein weiterer Bestellvorgang. „Habt Ihr auch Telekom?“ Nachdem der Inhaber die Frage bejahte, bestellte die Dame auf die gleiche Art eine Karte im Wert von 20 €. Die gibt es allerdings nicht, wie der Verkäufer geduldig erklärte. Alternativ wurde der immer noch telefonierenden Dame die 15 € Karte angeboten. Das war anscheinend nicht in Ordnung und sie verließ mit den Worten, dass es bescheuert sei, das Geschäft. Plötzlich brüllte die Kundin Ihre Tochter, mit der sie ganze Zeit telefoniert hat, mit den Worten „Dann musst Du auch sagen, dass Du eine 25 Karte willst..“ an. Ein neuer Bestellvorgang beginnt. „Telekom für 25..“ Als der Geschäftsinhaber erklärte, dass es nur Karten für 15 € und für 30 € gibt, verlässt die Kundin wortlos das Geschäft. Der Mann, der die ganze Zeit anscheinend nichts mit dem Einkauf zu tun hatte und die Handys im Geschäft ausgiebig angeschaut hatte, ging übrigens auch mit.

Ich war fassungslos. Der Geschäftskollege erklärte mir, dass solche Verhaltensweisen keine Ausnahmen seien. Wenn das wirklich so ist, dann kann ich frustrierte Verkäufer/innen besser verstehen und nur hoffen, dass ich in Geschäften trotz Alltagsstress, schlechter Laune oder warum auch immer einen besseren Umgangston an den Tag lege. Meiner Meinung nach sollte sich der Kunde, der wie ein König behandelt will, auf eine gewisse Art und Weise auch adelig benehmen und ein paar Grundsätze beherzigen:

  • Freundlichkeit beginnt bei der Begrüßung und endet bei der Verabschiedung
  • Ein Lächeln hat noch niemanden geschadet
  • Aufmerksamkeit, die man verlangt, sollte man auch schenken
  • Jeder Verkäufer / Jede Verkäuferin (jeder Mensch) verdient gerade bei den aktuellen Arbeitszeiten einen gewissen Grundrespekt

Und das sind nur die selbstverständlichsten Verhaltensregeln. Nicht vergessen: „So wie man in einen Wald hineinruft, so schallt es auch wieder raus.“

 

Bidquelle: freepik.com

Die anderen sind mir egal!

Soziale Netzwerke verknüpfen uns, aber sind kein Ersatz für soziale Verbindungen. Durch die Flut von Informationen sind wir abgestumpft und nehmen unser Umfeld oft nicht mehr richtig wahr.
Jeden Tag sterben in Indien weit über 4.500 Kinder. Das entspricht etwa allen Kindern der 33 Grundschulen in der Grafschaft Bentheim. Bis vor Kurzem hatte ich keinen Bezug zu Indien. Durch Kontakte in meinem persönlichen Umfeld bricht mir die Armut und das damit verbundene Elend das Herz. Wir können nicht die Welt retten, aber manchmal kann man einfach mit Geld helfen. In Indien oder Afrika retten 25 € im Monat Leben. Geld, das fast jeder aufbringen kann. Also kann auch fast jeder von uns Leben retten. Warum tun wir das dann nicht?  Wie Fettes Brot 2005 schon in Ihrem Song „An Tagen wie diesen…“ singt, bewegen uns erst Dinge, wenn wir auch selber betroffen sind oder wenigstens einen direkten Bezug herstellen können. Dieser Artikel soll nicht anklagen oder auf die Tränendrüse drücken, sondern einfach ein Gedankenanstoß sein.

Mich hat das nachdenklich gestimmt. Wie oft dreht sich alles in unserem Leben nur um uns und wann sind wir so geworden? Wir leben in einer Welt der Selbstdarstellung. Jeder erzählt mit Worten oder Bildern, was in dem eigenen Leben passiert. Die passenden Filter kaschieren dabei Pickel und andere Unschönheiten. Aber wir haben aufgehört unseren Freunden und potentiellen Freunden zuzuhören und zu erkennen, wann ein Freund gebraucht wird. Wie oft steht der alltägliche Wahnsinn einem Termin im Weg? Wie oft schauen wir weg, weil wir den Stress jetzt nicht auch noch gebrauchen können?

Wir können nicht jedem ein guter Freund sein, aber einige Menschen werden dafür dankbar sein.

 


Quellen: Lukas 10: 30-37, zeit.de, harris Marktforschung, Grafschaft Bentheim

Wir bekommen einen Hund

Uns fehlte einfach die Zeit, um einem Hund die Aufmerksamkeit zu schenken, die er verdient. Ende letzten Jahres wurde das Thema Hund in unserer Familie wieder aktuell. Nach Analyse unseres Lebensstils sind wir zu dem Schluss gekommen, dass ein Hund bei uns einen klasse Familienanschluss bekommen kann und ein tolles Zuhause bekommt. Unsere Bedenken wegen unserer Urlaubsreisen stehen mittlerweile einige hervorragende Lösungen entgegen.

Unsere ganze Familie freut sich auf den Hund.

Tausende Rassen und die damit verbunden Charaktere haben wir studiert und uns in französische Bulldoggen verliebt. Dieser Hund passt laut Beschreibungen von Besitzern und hunderten von Videos einfach perfekt zu uns. Unser erster Gedanke war natürlich Tierheim. Wir haben viele Wochen in verschiedenen Tierheimen nach Hunden gesucht. Einen 5-6 Jahre alten Hund wollen wir nicht als Ersthund, weil unsere Lütte ihre ganze Jugend mit dem Hund verbringen soll und wir einfach auch noch unerfahren mit Hunden sind. Wir haben uns für einen Welpen entschieden, weil wir dann mit dem Hund wachsen können. Nach dem Sommerurlaub gehen wir auf die Suche nach einem geeigneten Züchter.

Ich habe lange überlegt, wann ich beginne über Bulldoggen zu schreiben. Nach der Entscheidung pro Schnüffelnase kamen unzählige Fragen auf.  Wir hatten ganz tolle Unterstützung von Nicole und Thomas (unseren Nachbarn) und Judith (Initiatorin des Hundefestivals in Nordhorn). An dieser Stelle nochmal Danke dafür. Sicherlich ist der beste Tipp mit anderen Hundebesitzern darüber zu reden und sich zu informieren. Trotzdem will ich versuchen in meinen nächsten Artikeln in der neuen Kategorie zukünftigen Hundebesitzern den Weg zu ebnen.

Wie Gott mir eine Lektion erteilt

Auch wenn es viele Christen und Nichtchristen glauben: Den perfekten Christen gibt es nicht. Der Unterschied ist nur, dass es einige wissen und andere nicht. Unzählige Anschuldigungen von Nichtchristen und Besserwissereien von Christen könnte man sich gegenseitig sparen. Nun ja, ich sehe in mir ein klassisches Beispiel für jemanden, der noch viel lernen muss und will. Gott ist immer für eine Lehrstunde bereit. Gute Kombination also. 😜

In meinem Urlaub durfte mir eine solche Lektion widerfahren. Wie für viele andere auch, ist der erste Tag am Pool eine Art der Grundorientierung. Leute abchecken und in die passenden Schubladen stecken, wichtige Plätze orten und ein erstes Chillen. Auf der Sonnenliege kann alles beobachtet werden und eine auffällige Engländerin war schnell im Blickfeld. In der prallen Sonne liegend, ein Bier nach dem anderen süffelnd, bekam die Dame von mir den Codenamen „Miss Süffy“ – angelehnt an die Dame von Dinner for One. Meine nicht vorhandene Perfektion kam zum Vorschein und meine Holde dufte sich immer wieder neue Dinge über die Dame anhören. Mein Lästern, denn nichts anderes ist es letztendlich, ist nicht besonders heilig, aber der Urlaub plätschert trotzdem langsam vor sich hin.

An dem Geburtstag meiner Tochter war dann wohl Zeit für die Lehrstunde. Nachdem wir als Familie ganz klein mit Nutellabrot-mit-Smarties-und-Kerzen-als-Kuchenersatz den Geburtstag gefeiert hatten, spielten wir am Pool Karten. Und genau diese Miss Süffy kommt an unseren Tisch – mit einem Geschenk, dass sie in der Stadt für meine Lütte gekauft hat. Mit einem freundlichen Lächeln übergibt sie das Geschenk und verschwindet schüchtern wieder aus dem Blickfeld. In diesem Moment wusste ich, dass Gott mir eine Lektion erteilt hat und dass Miss Süffy einen anderen Codenamen verdient.

Quelle: Psalm 1

Ein Leben unter Druck

Wir gehen jeden Tag durch unser Leben und manchmal merken wir, dass irgendetwas uns den Alltag schwer macht. Stress, Druck und Nöte aller Art gehören anscheinend zu unserem Leben wie Fleisch auf einen guten Burger. Aber wieviel Druck machen wir uns selber? Wie oft binden wir uns Stress und Druck wie eine Eisenkugel ans Bein und schleppen sie durch unseren Alltag? Die Antwort ist leider: „Oft!“

Viel Druck und Stress sinmd hausgemacht.

Das Auto ist bekannterweise des Deutschen liebstes Kind und Statussymbol. Aber wievielen Menschen ist ein Auto so wichtig, dass sie sich in eine finanzielle Abhängigkeit begeben, die über den eigentlichen Möglichkeiten liegt? Die Folgen sind Überstunden, zu wenig Zeit usw. Versteht mich nicht falsch: Ich finde Autos (und Motorräder) cool, aber es sind nur Autos. Und das Auto ist nur eines von vielen Beispielen.

  • Wie oft wollen wir anderen Menschen gefallen?
  • Wie oft setzen wir unsere Ziele zu hoch?
  • Wie oft setzen wir uns die falschen Ziele?
  • Wie oft verschwenden wir unsere Zeit und geraten dadurch in Stress?
  • Wie oft geraten wir in Not, weil wir eine dringende Entscheidung immer wieder aufschieben?
  • Wie oft sehen wir das Negative schon, bevor es passiert ist?
  • Wie oft sagen wir „Ja“, obwohl wir „Nein“ sagen wollten/sollten?

Das sind natürlich nur ein paar Gründe. Denkt mal nach, was es bei euch sein kann. Alles andere sollten wir lernen abzugeben.

 

Quelle:

Bibel – Matthäus 11:28-30

Dann sagte Jesus: »Kommt alle her zu mir, die ihr müde seid und schwere Lasten tragt, ich will euch Ruhe schenken. Nehmt mein Joch auf euch. Ich will euch lehren, denn ich bin demütig und freundlich, und eure Seele wird bei mir zur Ruhe kommen. Denn mein Joch passt euch genau, und die Last, die ich euch auflege, ist leicht.